Immer mehr Unternehmerinnen entscheiden sich heute dafür, ihre Webseite selbst zu erstellen.
Kein Wunder: Website-Builder wie Wix, Squarespace oder WordPress machen es scheinbar leicht, schnell und günstig online sichtbar zu werden.
Doch so praktisch der DIY-Weg auch ist – viele Selbstständige tappen in typische Fallen, die verhindern, dass ihre Website tatsächlich Besucher*innen begeistert oder bei Google gut gefunden wird.
In diesem Artikel zeige ich dir die fünf häufigsten Fehler beim Webseiten selbst erstellen – und wie du sie clever vermeidest. So wird deine Website zur echten Visitenkarte deines Business.
1. Häufiger Fehler: Unklare Positionierung und fehlende Zielgruppenansprache
Viele DIY-Websites wirken auf den ersten Blick nett – aber sie sagen nicht klar, für wen sie eigentlich gedacht sind.
Ein häufiger Fehler ist es, zu versuchen, „alle“ anzusprechen. Das Ergebnis? Deine Website bleibt beliebig – und niemand fühlt sich wirklich angesprochen.
Menschen suchen Lösungen für ihre konkreten Probleme. Wenn sie sich auf deiner Website nicht sofort wiederfinden, klicken sie weg – egal wie schön dein Design ist.
So vermeidest du den Fehler:
- Definiere klar deine Wunschkundin: Wer ist sie? Was braucht sie? Welche Sprache spricht sie?
- Formuliere deine Startseite so, dass sie sofort zeigt, was du anbietest und für wen.
- Nutze gezielt Überschriften und Texte, die dein Angebot emotional und klar transportieren.
Beispiel:
Statt „Ich erstelle Webseiten“ → besser: „Professionelle Webseiten für selbstständige Frauen, die sichtbar wachsen wollen.“
Statt „Ich erstelle Webseiten“ → besser: „Professionelle Webseiten für selbstständige Frauen, die sichtbar wachsen wollen.“
2. Häufiger Fehler: Überladene oder chaotische Designs
Viele Solopreneure versuchen, alles auf einmal zu zeigen: Farben, Schriften, Bilder, Angebote.
Das Ergebnis: Ein unruhiger Eindruck, der Besucher*innen überfordert.
Das Ergebnis: Ein unruhiger Eindruck, der Besucher*innen überfordert.
Gutes Webdesign lenkt nicht ab – es führt den Blick. Wenn deine Website klar strukturiert ist und visuell „atmet“, bleibt deine Botschaft im Fokus.
So vermeidest du den Fehler:
- Begrenze dich auf maximal 2–3 Hauptfarben und 1–2 Schriftarten.
- Nutze ausreichend Weißraum – deine Inhalte brauchen „Luft“.
- Verwende hochwertige, einheitliche Bilder, die deine Markenbotschaft unterstützen.
- Vermeide zu viele Animationen, blinkende Elemente oder Effekte.
Tipp:
Frage dich bei jedem Element: Hilft das meiner Wunschkundin, schneller zu verstehen, was ich anbiete? Wenn nicht – weglassen!
Frage dich bei jedem Element: Hilft das meiner Wunschkundin, schneller zu verstehen, was ich anbiete? Wenn nicht – weglassen!

3. Häufiger Fehler: Fehlende Struktur und schlechte Navigation
Eine Website ohne klare Struktur fühlt sich an wie ein Labyrinth.
Besucher*innen verlieren sich – und verlassen oft frustriert deine Seite.
Besucher*innen verlieren sich – und verlassen oft frustriert deine Seite.
Menschen lieben Orientierung. Eine intuitive Navigation hilft ihnen, sich sicher zu fühlen – und schneller die Entscheidung zu treffen, mit dir zu arbeiten.
So vermeidest du den Fehler:
- Erstelle eine einfache, klare Seitenstruktur. Beispiel für eine typische Solopreneur-Website:
- Startseite
- Über mich
- Angebote / Leistungen
- Blog / Ressourcen
- Kontaktseite
- Setze auf eine feste Navigation, die auf allen Seiten gleich bleibt.
- Führe die Besucher*innen mit klaren Call-to-Actions (CTAs) wie „Jetzt buchen“ oder „Mehr erfahren“.
Tipp:
Teste deine Website von der Perspektive einer völlig neuen Besucherin:
Teste deine Website von der Perspektive einer völlig neuen Besucherin:
Finde ich in weniger als 3 Klicks, was ich suche?
4. Häufiger Fehler: Kein Fokus auf Mobile-Optimierung
Fast 70 % der Website-Besuche erfolgen heute über Smartphones.
Und trotzdem werden viele DIY-Websites nur auf dem Desktop gebaut – und auf Mobilgeräten kaum nutzbar.
Und trotzdem werden viele DIY-Websites nur auf dem Desktop gebaut – und auf Mobilgeräten kaum nutzbar.
Wenn deine Website mobil nicht gut aussieht oder schwer zu bedienen ist, springen potenzielle Kundinnen sofort wieder ab.
So vermeidest du den Fehler:
- Nutze ein responsives Website-Design, das sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpasst.
- Teste jede einzelne Seite auf dem Handy, bevor du sie veröffentlichst.
Achte auf:
- große, klickfreundliche Buttons
- kurze, gut lesbare Texte
- Ladezeiten unter 3 Sekunden
Tools-Tipp:
Teste deine Website kostenlos mit Mobile-Friendly Test.

5. Häufiger Fehler: Ignoriertes SEO – schlechte Auffindbarkeit bei Google
Viele selbst erstellte Websites werden wunderschön – aber niemand findet sie.
Ohne Suchmaschinenoptimierung (SEO) hast du wenig Chance, in den Google-Ergebnissen sichtbar zu sein.
Schon kleine Basics helfen dir, bei Google besser gefunden zu werden – ohne Technik-Overload.
So vermeidest du den Fehler:
- Setze eine Fokus-Keyword-Phrase für jede Seite (z.B. „Webdesign für Unternehmerinnen“).
- Nutze SEO-freundliche URLs, z.B. www.deineseite.de/webdesign-fuer-selbststaendige
- Schreibe klare Meta-Titel und Beschreibungen für jede Seite.
- Verwende Überschriften strukturiert: H1 für die Hauptüberschrift, H2 und H3 für Unterpunkte.
- Optimiere Bilder: Dateinamen wie webdesign-solopreneure.jpg und Alt-Texte einfügen.
- Baue interne Verlinkungen ein: z.B. von der Startseite zum Blog oder zur Über-mich-Seite.
Tipp:
SEO braucht Zeit – aber wenn du regelmäßig optimierst, baust du dir langfristig kostenlose Reichweite auf.
SEO braucht Zeit – aber wenn du regelmäßig optimierst, baust du dir langfristig kostenlose Reichweite auf.
Fazit: Deine Website als starke Basis für dein Business
Eine eigene Website zu erstellen, ist eine großartige Entscheidung – wenn du typische Fehler vermeidest.
Mit klarer Zielgruppenansprache, minimalistischer Gestaltung, einfacher Navigation, mobiler Optimierung und smarter SEO kannst du eine Website aufbauen, die wirklich für dich arbeitet.
Denk dran: Perfektion ist nicht das Ziel. Es geht darum, sichtbar zu werden – authentisch, klar und bereit zu wachsen.
Und falls du Unterstützung möchtest:
Ich helfe dir gern, deine Website professionell zu erstellen – oder begleite dich dabei, sie selbst zu gestalten, Schritt für Schritt.
Ich helfe dir gern, deine Website professionell zu erstellen – oder begleite dich dabei, sie selbst zu gestalten, Schritt für Schritt.
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oder mit meiner Anleitung, damit du deine Website selbst gestaltest.

Besonders den Zusammenhang zwischen Positionierung und Navigation finde ich wichtig. Eine Website kann optisch ruhig und technisch sauber sein und trotzdem überfordern, wenn Besucherinnen nicht erkennen, welches Problem gelöst wird und welcher nächste Schritt sinnvoll ist. Ich würde deshalb noch einen einfachen Test ergänzen: Eine fachfremde Person sieht die Startseite zehn Sekunden und beantwortet danach drei Fragen – Für wen ist das Angebot, welches Ergebnis wird versprochen und wo geht es weiter? Wenn eine Antwort fehlt, hilft meist keine zusätzliche Gestaltung, sondern klarere Sprache und Priorisierung. Das verbessert zugleich Orientierung, Vertrauen und die Grundlage für SEO.
Hallo Lea,
vielen Dank für diesen fantastischen und so wertvollen Kommentar! Du sprichst mir hier absolut aus der Seele.
Genau dieser Zusammenhang zwischen Positionierung und Navigation wird im Webdesign viel zu oft übersehen. Man kann die schönste, technisch sauberste Seite der Welt haben – wenn die glasklare Positionierung fehlt, nützt das alles nichts. Die Navigation spiegelt am Ende ja nur die gedankliche Klarheit der Unternehmerin wider. Wenn ich selbst nicht weiß, wohin ich meine Kundinnen führen will, überfordert die Seite, egal wie „ruhig“ sie optisch wirkt.
Deinen vorgeschlagenen 10-Sekunden-Test finde ich genial! Er ist so simpel wie effektiv. Oft ist man ja selbst komplett betriebsblind. Wenn eine fachfremde Person nach 10 Sekunden nicht sagen kann, für wen das ist, was es bringt und wo der nächste Schritt liegt, scheitert es nicht an den Farben oder Knöpfen, sondern an der Sprache und der Priorisierung.
Genau diese Klarheit schafft das nötige Vertrauen, sorgt für eine intuitive Orientierung und ist – wie du völlig richtig sagst – auch das beste Fundament für SEO, weil Google genau diese Relevanz heute belohnt.
Danke dir für diese wunderbare Ergänzung, die den Artikel perfekt abrundet!
Liebe Grüße,
Corinna